Freitag, 25. Januar 2013

Britischer Shopping-Mall-Investor begegnet Webstore-Konkurrenz mit Google Product Search


Der Suchmaschinenkonzern Google versucht immer wieder, nicht als reiner Vertreter der virtuellen Welt aufzutreten und sich nicht als Gegner klassischer Vertriebskanäle oder auch Kommunikationsmittel zu positionieren, sondern immer eine zusätzliche Ergänzung mit seinen Produkten abzubilden. So hat Google bereits mehrmals verlautbart, traditionellen Zeitungen etwa beim Einstieg ins Online-Zeitalter behilflich zu sein. Doch auch für andere Sparten bieten die Produkte von Google Chancen, um die Kluft zwischen Online- und Offlinewelt zu überbrücken.

Der britische Immobilieninvestor Land Securities, der unter anderem einige Einkaufszentren und Einzelhandelsflächen in Großbritannien besitzt, ist nun mit Google eine Partnerschaft eingegangen, um die schwindenden Besucherzahlen in seinen Einkaufszentren auszugleichen, die durch den vermehrten Online-Konsum zu begründen sind.

Google Product Search ist ein Shopping-Portal von Google, das auch für den deutschen Markt verfügbar ist. Mit diesem Programm lassen sich Produkte sowohl offline, als auch online ansehen. Auch Versandkataloge können online durchgeblättert werden. Land Securities will es über dieses Tool sowie über eine eigene Fashion-Website ermöglichen, dass Kunden Produkte aus den Einkaufszentren auch online bestellen können.

Die Immobiliengruppe ist überzeugt, dass der klassische Einzelhandel nicht aussterben wird, sondern lediglich eine Veränderung stattfindet. Verkaufslokale verwandeln sich immer mehr in Ausstellungsflächen, wo Kunden Produkte begutachten und angreifen können, die anschließend aber lieber den Komfort des Online-Shops bevorzugen.

Die Kooperation mit Google erweist sich vor allem für Spontankäufer als Vorteil. Denn Kunden können nun online nachsehen, ob ein bestimmtes Produkt noch auf Lager ist und dieses anschließend direkt vor Ort im Geschäft abholen. Der Einkaufszentren-Betreiber spekuliert aber darauf, dass der Kunde, einmal im Shopping-Center, anschließend noch weitere Käufe tätigt oder auch die gastronomischen Einrichtungen nutzt. 

Freitag, 18. Januar 2013

Google Chrome gewinnt weiter Marktanteile


Der Suchmaschinenkonzern Google beschränkt sich mittlerweile nicht mehr nur alleine auf die Internet-Suche, sondern bietet rund um den Web-Bereich auch zahlreiche praktische Softwares und Programme an. Dazu gehört auch der Google-eigene Browser Google Chrome. Wie in einer neuen Analyse nun aufschien, konnte der Google-Browser zuletzt weitere Marktanteile für sich beanspruchen.

In Europa entscheiden sich mehr und mehr Internetnutzer für den Browser Chrome. Derzeit hält der europäische Marktanteil von Chrome bei 23,4 %, womit der Browser bei der Nutzung an dritter Stelle liegt. Zu Platz 2 fehlen allerdings nur noch 0,2 %. Denn auch die Zuwachszahlen des Zweitplatzierten, Mozilla Firefox, stagnierten zuletzt.

Noch immer, aber nicht unangefochten, ist der Internet Explorer auf dem ersten Platz mit einem Anteil von 33,4 % vertreten. Doch das könnte sich schon bald ändern, hat der einstige Monopolist Internet Explorer doch innerhalb von nur einem Jahr rund 10 % an Marktanteil verloren. Auf dem vierten Platz landet Apple´s Browser Safari bei rund 14 %.

Der stetige Zugewinn durch Google Chrome ist vor allem auch für Suchmaschinenoptimierer von Bedeutung. Denn während Webseiten in der Vergangenheit vor allem für Mozilla Firefox und den Internet Explorer ausgerichtet waren, ist auch die Kompatibilität mit Google Chrome nicht mehr außer Acht zu lassen.


Freitag, 11. Januar 2013

EU-Kommission will Google-Suchergebnisse verändern


Die EU-Kommission übt Kritik am Suchmaschinen-Konzern Google. Nach Ansicht der EU nützt der Suchmaschinen-Anbieter seine Marktmacht, um die eigenen Angebote in den Vordergrund zu stellen.

Google-eigene Services wie etwa Google Maps oder Google Shopping erscheinen somit häufig neben den Suchergebnissen und bieten dem Nutzer durchaus einen Mehrwert. Die EU-Kommission kritisiert allerdings, dass dabei kein ausgewogenes Bild geboten wird und ähnliche Dienste von Mitbewerbern in weitaus weniger oft oder gar nicht neben den Suchergebnissen aufscheinen.

Durch diese Vorgangsweise forciert Google die Nutzung der eigenen Dienste. Services von Mitbewerbern hingegen werden umgangen. Die Bevorzugung der eigenen Services durch Google soll nun unterbunden werden, hat die EU-Kommission angekündigt. Allerdings laufen die Untersuchungen dazu derzeit noch.

Auch in den USA musste Google zuletzt Gegenwind wahrnehmen. Hier untersuchte die Kartellbehörde FTC die Platzierung der Suchergebnisse, kam aber zum Schluss, dass es sich um keine Verzerrung des Wettbewerbes handle. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die EU-Kommission einen schärferen Ton anschlagen wird. Google hat hier mit 90 % Marktanteil eine deutlich stärkere Position als in Nordamerika.

Sollte Google die Art und den Umfang der Platzierung von eigenen Links in den Suchergebnissen nicht ändern, so könnte Google zu Strafzahlungen verpflichtet werden. Diese könnten sich in der Höhe von 10 % des Umsatzes von Google belaufen und das Unternehmen damit empfindlich treffen. Google hingegen plädiert darauf, dass keine Wettbewerbsverzerrung vorläge und dem Nutzer darüber hinaus ein optimaler Nutzen geboten wird. 

Freitag, 4. Januar 2013

Knowledge Graph bereichert Google-Suche


Wer in den letzten Wochen Suchabfragen über Google getätigt hat, wird ab und zu festgestellt haben, dass die Suchmaschine neben den altbekannten Suchergebnissen nun auch noch weitere Informationen zu dem Gesuchten anzeigt. Fakten und Bilder zu Orten oder auch Personen erscheinen seitlich in einer eigenen Box und bereichern damit die Suche ungemein.

Die neue Funktion nennt sich Knowledge Graph und wurde nach einiger Zeit Erprobung im englischsprachigen Internet nun auch für den deutschsprachigen Bereich eingeführt. Der Nutzer erhält damit auf einem Blick wichtige Informationen zum gesuchten Thema.

Häufig werden Daten aus Wikipedia in der Knowledge Graph Box eingeblendet. Bei Städten und anderen Orten erscheint zusätzlich auch noch ein Kartenausschnitt aus Google Maps. Speziell bei Abfragen nach Personen ist häufig auch ein Bild eingeblendet, das ein Porträt der jeweiligen Persönlichkeit zeigt.

Nicht immer ist die Zuordnung eines Begriffes natürlich eindeutig. Viele Begriffe haben mehrere Bedeutungen und gerade bei Städtenamen ist es oft der Fall, dass ein Ortsname mehrmals vorzufinden ist. Hier bietet sich im unteren Bereich der Box eine Auswahl an alternativen Ergebnissen, die der Suchabfrage nahe kommen.