Freitag, 28. Dezember 2012

Google-Werbung mit AdWords Express jetzt noch einfacher

Obwohl der Suchmaschinenkonzern Google auch mit seinem Werbenetzwerk AdWords bereits eine immense Marktmacht erlangt hat und hier das federführende Tool für Werbetreibende im Online-Bereich darstellt, sieht der Konzern das Potenzial scheinbar noch lange nicht ausgeschöpft. Mit einer vereinfachten AdWords-Version will Google nun auf Kundenfang gehen. AdWords Express nennt sich die neue Einstiegshilfe in die Welt des Google-Werbenetzwerks.

Dieses speziell auf Neuwerber zugeschnittene Angebot soll es noch einfacher machen, die erste Werbekampagne für Suchmaschinenwerbung aufzusetzen. Google bietet seinen Kunden hierbei die Möglichkeit, die Einstellungen kurz und einfach zu treffen und bereits nach weniger als 15 Minuten zu werben. Die Express-Menüführung übernimmt dabei die wichtigsten Schritte für den Werbetreibenden. Somit werden passende Keywords für die Kampagne automatisch zusammengestellt und auch die Region wird automatisch definiert, damit auch wirklich nur regional geworben wird, um möglichst viele Kunden aus der Region zu gewinnen.

Google zielt darauf ab, mit diesem Angebot vor allem kleinere Betriebe anzusprechen und von Google AdWords zu überzeugen, die bisher noch nicht mit dem AdWords-Werbetool online werben. Nutzbar ist Google Express ab einer Werbeausgabe von € 40 pro Monat. Durch die Pay-per-Click-Verrechnungsmethode wird garantiert, dass wirklich nur dann gezahlt wird, wenn auch ein potenzieller Kunde auf die Webseite gelangt.

 Aktuell ist Google Express nur in wenigen Ländern verfügbar. In Deutschland hat der Roll-out aber bereits gestartet, sodass es Neuwerber nun noch einfacher haben, mit Google AdWords zu beginnen.

Freitag, 21. Dezember 2012

Weltuntergang treibt Google-Suchanfragen in die Höhe


Speziell zu bestimmten internationalen Anlässen lässt sich anhand der Google-Suchanfragen deutlich erkennen, wie eng bestimmte Begriffe mit bestimmten Tagen oder Themen zu tun haben und damit auch die weltweite Stimmung widerspiegeln. Besonders gut kann man dies am aktuellen Thema „Weltuntergang“ erkennen.

Laut Maya-Prophezeiung geht die Welt zum 21. Dezember 2012 unter, wenn sich Wissenschaftler nicht verrechnet haben und den Maya-Kalender auch richtig gedeutet haben. Die Maya hätten sich jedoch die Auswirkungen ihres Kalenders auf die zukünftige Menschheit wohl nicht ganz so ausmalen können und schon gar nicht daran gedacht, einmal einen Google-Trend auszulösen.

Betrachtet man die Suchanfragen für das Keyword „Weltuntergang“ im Zeitverlauf, so zeigt sich, dass es immer wieder einmal Anfragen für diesen Begriff gegeben hat, doch spätestens ab der zweiten Hälfte 2008 die ersten Ausreißer zu erkennen sind. Dies hat womöglich mit den ersten Meldungen über den Maya-Kalender, aber auch mit dem damals in den Dreharbeiten befindlichen Film „2012“ mit John Cusack zu tun.


Es zeigt sich jedoch, dass das Keyword Weltuntergang und auch ähnliche Begriffe ab diesem Datum ansteigen und immer wieder Spitzen zeigen. Während Anfang 2012 noch ein höheres Suchvolumen zu finden ist, flacht es zur Jahresmitte wieder ab. Zum Ende 2012 und damit in Annäherung an den vermeintlichen Weltuntergang 2012 schnellen die Suchanfragen für diesen Begriff in nie gesehene Höhen.

Sieht man sich den Begriff dann im Google Keywords Tool an, zeigt sich, dass zuletzt 165.000 monatlichen Suchanfragen kaum Wettbewerb bei den Werbeanzeigen gegenübersteht, was bedeuten kann, dass Survival-Kit-Anbietern und Bunker-Baugesellschaften dieses Potenzial werbetechnisch scheinbar nicht voll ausnutzten.










Freitag, 14. Dezember 2012

Freie Bahn für die universale Suche


Die Universal Search bietet Nutzern von Google ein noch größeres Spektrum an Suchergebnissen als bisher. In die Suche fließen beispielsweise Videos, Bilder, aber auch Inhalte aus Google News oder Google Maps mit ein. Was für den Nutzer einen Mehrwert bietet, stellt für den Anbieter auf der anderen Seite eine Chance dar, noch mehr Kunden zu erreichen und anzusprechen.

Wesentlich dafür ist es natürlich, in möglichst vielen Google-Welten vertreten zu sein und dort Inhalte bereitzustellen. Denn nur dann ist es möglich, dass den Nutzern in der Universal Search auch die entsprechenden Inhalte angezeigt werden. Ansonsten könnten Mitbewerber, die hier relevante Inhalte bereitstellen, den Vorzug bekommen.

Webseiten, die in der universalen Suche bei Google durch unterschiedlichste Inhalte vertreten sind, sind im Vorteil. Denn diese Ergebnis-Anzeigen fallen deutlich stärker ins Auge als andere Ergebnisse. Dadurch kann auch mit einer höheren Klickrate gerechnet werden.

Während es noch relativ einfach ist, ein passendes YouTube-Video zu erstellen um bei einem Suchbegriff auch mit einem Video in den Suchergebnissen vertreten zu sein, kann es sich jedoch schon schwieriger gestalten, auch in Google News aufzuscheinen. Denn hier greift Google nur auf eine erlesene Auswahl an Quellen zu und es genügt nicht einfach, einen Blogbeitrag auf der Webseite zum Thema online zu stellen. Journalisten müssten diesen dann auch schon aufgreifen und auf der eigenen News-Seite publizieren. Bildersuche, Google Maps und die Produktsuche bieten aber noch ausreichend Präsenzmöglichkeiten. 

Freitag, 7. Dezember 2012

Regional-TLD´s verändern die Suchmaschinenlandschaft


Ab 2013 steht eine große Palette neuer Domain-Endungen zur Verfügung. Dies geschieht einerseits, da sich die Kapazitäten der bisherigen Länderdomain-Endungen allmählich ihren Grenzen nähern, aber natürlich auch, um neue Geschäftsfelder aufzutun.

Schon bald können somit Domainendungen gebucht werden die da etwa .bank oder .berlin lauten. Somit können sich Unternehmen und Institutionen, die einer bestimmten Branche angehören oder ihre Aktivitäten aber auf eine bestimmte Region beziehen, diesen Bezug auch noch deutlicher in ihren Webseitenadressen darstellen.

Die Nutzung einer solchen Adresse könnte sich vor allem für solche Unternehmen lohnen, die vor allem regional Kunden ansprechen möchten. Denn schon jetzt verhält es sich so, dass in Suchanfragen aus Deutschland .de Domains bevorzugt werden, diesselben Suchanfragen aber in der Schweiz getätigt, .ch-Domains anzeigen.

Die Endungen von Domains könnten vor allem insofern noch mehr an Bedeutung gewinnen, als sich der Wert von so genannten klingenden Domains bald schmälern wird. Denn, wenn der Domainname einer Webseite exakt mit dem eingegebenen Suchbegriff eines Google-Nutzers übereinstimmt, so wurde eine solche Seite bisher bevorzugt in den Suchergebnissen angezeigt. Dieser Vorteil könnte nun jedoch mit dem neuen EMD-Update fallen. In den USA wurde dieses bereits eingeführt und es dürfte wohl auch bald nach Europa kommen.


Regional-TLD´s verändern die Suchmaschinenlandschaft


Ab 2013 steht eine große Palette neuer Domain-Endungen zur Verfügung. Dies geschieht einerseits, da sich die Kapazitäten der bisherigen Länderdomain-Endungen allmählich ihren Grenzen nähern, aber natürlich auch, um neue Geschäftsfelder aufzutun.

Schon bald können somit Domainendungen gebucht werden die da etwa .bank oder .berlin lauten. Somit können sich Unternehmen und Institutionen, die einer bestimmten Branche angehören oder ihre Aktivitäten aber auf eine bestimmte Region beziehen, diesen Bezug auch noch deutlicher in ihren Webseitenadressen darstellen.

Die Nutzung einer solchen Adresse könnte sich vor allem für solche Unternehmen lohnen, die vor allem regional Kunden ansprechen möchten. Denn schon jetzt verhält es sich so, dass in Suchanfragen aus Deutschland .de Domains bevorzugt werden, diesselben Suchanfragen aber in der Schweiz getätigt, .ch-Domains anzeigen.

Die Endungen von Domains könnten vor allem insofern noch mehr an Bedeutung gewinnen, als sich der Wert von so genannten klingenden Domains bald schmälern wird. Denn, wenn der Domainname einer Webseite exakt mit dem eingegebenen Suchbegriff eines Google-Nutzers übereinstimmt, so wurde eine solche Seite bisher bevorzugt in den Suchergebnissen angezeigt. Dieser Vorteil könnte nun jedoch mit dem neuen EMD-Update fallen. In den USA wurde dieses bereits eingeführt und es dürfte wohl auch bald nach Europa kommen.