Freitag, 26. Oktober 2012

Google will Vollformat-Werbeflächen anbieten


Der Suchmaschinenkonzern Google überdenkt sein AdWords-Werbeangebot und möchte Werbetreibenden künftig ein neues Werbeformat, die Lightbox, anbieten. Diese soll es endlich ermöglichen, mehr Informationen in der Werbeanzeige unterzubringen, sich für den User aber dennoch nicht störend auswirken.

Die Interaktion des Users mit der Werbeanzeige beginnt in diesem Fall bereits vor dem ersten Klick. Denn schon eine Cursorbewegung soll ausreichen, um eine Aktion auszulösen. Wie auch bisher wird ein normaler Banner neben dem natürlichen Content erscheinen. Bewegt der Nutzer den Mauscursor jedoch über diesen und verharrt dort mindestens zwei Sekunden, so öffnet sich ein Fullscreen-Fenster mit weiteren Informationen.

Die Fullscreen-Werbeanzeige kann Bilder, Texte, aber auch Videos enthalten und bietet Werbetreibenden damit mehr Möglichkeiten, sich zu präsentieren und den Nutzer für sich zu gewinnen. Allerdings dürften auch die Ausgaben für diese Werbeform schneller sprudeln als bisher. Denn schon wenn die Fullscreen-Anzeige geöffnet wird, rechnet Google ab. Unabhängig davon, ob der Nutzer anschließend auch noch auf die Webseite klickt oder nicht.

Google sieht darin jedoch kein Problem, da Aufrufe aus Versehen durch die Wartezeit von 2 Sekunden so gut wie ausgeschlossen werden könnten. Hingegen lässt sich die Aufrufrate um das Sechs- bis Achtfache erhöhen. 

Freitag, 19. Oktober 2012

Guter Link, böser Link: Das Disavow Links Tool



Die Welt der Suchmaschinenoptimierung verändert sich parallel zu Kriterien, die Suchmaschinen, allen voran Google, ändern und neu auflegen und an denen sich die Suchmaschinenoptimierer für ihre Arbeit orientieren. Google etwa scheint die Intervalle für die Updates seiner Algorithmen immer kürzer zu gestalten und ändert nun auch die Linkkultur im Netz.

Lange Zeit war es nämlich üblich, für eine hohe Anzahl an Backlinks auf die eigene Webseite zu sorgen. Google honorierte dies mit einer entsprechend guten Platzierung in den Suchergebnissen, da der Suchmaschinenriese annahm, dass eine Webseite, zu der zahlreiche Links führen, auch entsprechend relevant für die Nutzer sei.

Diese Denkweise wurde aber vor einigen Jahren überholt. Nach und nach änderte Google den Algorithmus und Links von Seiten mit einem hohen Pagerank, die also selbst wichtige Seiten im Netz waren, verhalfen den Seiten, auf die sie verlinkten, eher zu einer guten Platzierung in den Ergebnissen als Seiten mit geringem Pagrank.

Nun ändert Google das Spiel erneut und gibt dabei wieder einmal einen Teil der Verantwortung an Webmaster ab. In den Google Wemaster Tools findet sich nun nämlich das so genannte Disavow Link Tool. Mit diesem Werkzeug können Links, die von Webmastern entdeckt werden und als schlecht befunden werden, an Google gemeldet werden.

Mitarbeiter von Google sehen sich diese Links bzw. auch die Seiten, auf denen sie integriert sind, entsprechend an und können Maßnahmen wie etwa eine Abwertung der Seite setzen. Damit möchte Google verstärkt gegen Linkkauf in Bausch und Bogen vorgehen.

Freitag, 12. Oktober 2012

Google-Kreditkarte bietet AdWords auf Ratenzahlung



Schon vor längerer Zeit hat der Suchmaschinenkonzern Google angedeutet, eine eigene Kreditkarte in Verbindung mit Google AdWords anbieten zu wollen, die es den Kunden von Google Adwords erlauben soll, auf Kreditbasis zu werben. In den USA und Großbritannien wurde die AdWords Business Card bereits eingeführt.

Die AdWords Business Card bietet ein Kreditlimit nur in Verbindung mit Google AdWords an. Die Kunden können damit auch dann Werbeplätze in den Google-Suchergebnissen buchen, wenn die Kasse gerade nicht gut gefüllt ist. Allerdings müssen auch Zinsen bezahlt werden, die zwischen 8,99 und 11,9 Prozent liegen.

Das Angebot richtet sich speziell an kleinere und mittlere Unternehmen, die zusätzliche Liquidität benötigen und durch Google AdWords neue Kunden werben möchten. Google selbst geht es dabei nicht speziell um das Kreditgeschäft, sondern in erster Linie darum, das Geschäft mit Online-Werbeanzeigen anzukurbeln. Geht die Rechnung auf, lassen sich mit den durch kreditfinanzierte AdWords-Anzeigen gewonnenen Kundenaufträge auch die Kreditlinien wieder zurückzahlen.

In einem Pilottest mit 1.400 Unternehmen in den USA hat sich gezeigt, dass 74 Prozent der Nutzer, denen die AdWords Business Card angeboten wurde, diese nun nutzen, um ausschließlich darüber ihre AdWords-Rechnungen abzuweickeln.

Freitag, 5. Oktober 2012

Keyword-Domains bald kein Kriterium mehr



Aus den Kreisen von Google sind Informationen nach außen gedrungen, die ein weiteres Google Alorithmus-Update ankündigen. Keyword-Domains könnten somit in Zukunft schon bald kein Faktor mehr für die Suchmaschinenoptimierung mehr sein.

Bislang galten Domains, die gleichzeitig ein relevantes Keyword enthielten, als vorteilhaft für die Suchmaschinenoptimierung. Denn sie wurden durch den Google-Algorithmus berücksichtigt und konnten dadurch in den Ergebnissen der Suchmaschine einige Plätze wett machen. Wer beispielsweise eine Autoreinigung über eine Webseite vermarkten wollte, tat gut daran, im Domainnamen Keywords wie „Auto-reinigen“ oder „Autoreinigung“ zu integrieren.

Google wertete solche ‚Domains positiv und die Seite erhielten ein besseres Ranking als Domains, die lediglich den Firmennamen oder eine andere Bezeichnung aufwiesen. Dieser Umstand könnte sich aber bald ändern. Denn Matt Cutts, oberster Spam-Beauftragter bei Google hat über Twitter verlauten lassen, dass ein Update bevorsteht, das Keyword-Domains anderen Domains gleichstellt.

Vorerst dürfte die Änderung nur die englischsprachigen Webseiten betreffen. Google geht davon aus, dass dies in etwa 0,6 % der Webseiten im englischsprachigen Netz betreffen wird. Ob und wann das Update auch auf Deutschland zukommen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Wenn, dann könnte sich einiges ändern. Denn viele Keyword-Domains landeten bei Suchabfragen zu den jeweiligen Keywords bisher fast schon automatisch auf den vordersten Plätzen bei Google.

Mit diesem Schritt will Google weiter die Position der Inhalte stärken. Webseiten mit guten Inhalten sollen damit, unabhängig ob mit Keyword-Domain oder nicht, bessere Ranking-Positionen erhalten als Seiten mit schlechten Inhalten.