Mittwoch, 4. Mai 2011

Der ROPO-Effekt ist nicht zu vernachlässigen

Wer Online Marketing Tools wie Google AdWords verwendet, möchte auch wissen, ob sich die Investitionen in die Online-Anzeigen auch auszahlen. Online Marketing Programme wie Google AdWords bieten in dieser Hinsicht zahlreiche Möglichkeiten, um den Erfolg der Kampagnen zu messen. Hierzu liefern die Programme nämlich schon selbst zahlreiche Daten über Klickstream und Conversions.

Doch ein Erfolgskriterium wird von den Online Marketing Programmen üblicherweise nicht berücksichtigt. Nämlich der ROPO-Effekt. Diese ungewöhnliche Abkürzung steht für Research Online, Purchase Offline und beschreibt damit also Kunden, die sich zwar online über Produkte und Dienstleistungen erkundigen, diese aber dann nicht online, sondern offline kaufen bzw. in Anspruch nehmen.

Dieser Effekt sollte von Unternehmen, die auch Filialen führen und nicht ausschließlich auf Online-Business setzen, berücksichtigt werden. Denn nicht immer müssen die Umsätze auch online erzielt werden. Laut den Daten des Consumer Commerce Barometers startet sogar ein beträchtlicher Teil der Kunden die Suche online, kauft die Produkte aber dann doch lieber im Ladengeschäft.

Beim Betreiben von Google AdWords Kampagnen und ähnlichen Marketing-Aktionen im Internet sollte der ROPO-Effekt daher in jedem Fall berücksichtigt werden. Dabei kann sich der Werbende einerseits auf Daten wie die des Consumer Commerce Barometers stützen, die wiederum auf Umfragewerten beruhen, andererseits aber natürlich auch die Umsätze in der Filiale beobachten, um abzuschätzen, ob es nach der Einführung der Online Marketing Aktivitäten Veränderungen gab.

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