Mittwoch, 8. September 2010

Green IT: Vorsicht bei Verbrauchsangaben!

Immer mehr Unternehmen verschreiben sich der Green IT und achten daher schon beim Einkauf der IT-Hardware auf die Auswahl von Produkten mit geringem Energieverbrauch. Somit helfen diese Geräte dem Betrieb, Stromkosten zu sparen. Gerade die Auszeichnung der Energie-Verbrauchsangaben wird nun aber von der Verbraucherzentrale kritisiert. Denn oftmals sind die Verbrauchsangaben auch irreführend oder wenig aussagekräftig. Beispielsweise sind hier Angaben wie „40 Prozent weniger Energieverbrauch“ zu lesen, wobei aber die Bezugsquelle schlichtweg fehlt.

Einige Hersteller haben bereits auf die Kritik der Verbraucherzentrale reagiert und werden die beanstandeten Werbeaussagen in Zukunft nicht mehr verwenden. Dennoch ist es beim Einkauf von IT-Hardware in jedem Fall sinnvoll, auf Nummer sicher zu gehen und den Einkauf daher auch im Einklang mit professioneller Beratung durchzuführen. Denn bei steigenden Energiepreisen und einem immer größeren IT-Einsatz der Unternehmen können die richtigen Entscheidungen beim Einkauf durchaus positive Folgen auf die Energiekostenbilanz des Betriebes haben.

Nicht nur bei der Auswahl von Notebooks, Desktop-PCs und Monitoren ist eine ausführliche Beratung angebracht. Ebenso sollte auch die Entscheidung für Serversysteme vor dem Hintergrund der Energieeffizienz erfolgen. Denn immerhin sind die gewählten Hardware-Komponenten mitunter über Jahre hinweg täglich im Einsatz und schlagen sich somit durch den Stromverbrauch auch in der Kostenstruktur des Unternehmens nieder. Durch die Zusammenstellung eines passenden IT-Systems, das aus energieeffizienten Geräten besteht, kann somit ein wichtiger Grundstein für erfolgreiches Wirtschaften im Unternehmen gelegt werden.

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