Mittwoch, 18. August 2010

Datenschutz: Achtung bei Green IT-Programmen!

Der Stromverbrauch ist in vielen Unternehmen ein großer Kostenpunkt. Vor allem Firmen, die über eine groß angelegte IT-Infrastruktur verfügen, versuchen ihren Stromverbrauch zu senken. Mitunter wird hierbei auf spezielle Softwares gesetzt, die das Nutzerverhalten überwachen und anschließend den Rechner entsprechend optimieren, um den Stromverbrauch zu senken. An sich eine gute Methode. Doch hat die Sache einen Haken.

Denn hier ist Vorsicht geboten. In diesem Bereich wird auch der Datenschutz berührt. Schließlich können durch die Green IT Software auch Daten über die Arbeitstätigkeit der Mitarbeiter aufgezeichnet werden. Anhand der Aktiv- und Passivzeiten könnten Rückschlüsse auf die Mitarbeiterleistung gezogen werden. Hier ist es wichtig, dass die Daten nicht zu weit in die Privatsphäre des Mitarbeiters dringen und auch nicht vom Arbeitgeber missbraucht werden. Der Arbeitnehmerschutz hat hier natürlich Vorrang.

Bevor es zu Problemen bezüglich des Datenschutzes kommen kann, sollten besser gleich von Anfang an Technologien und Methoden zur Senkung des Energieverbrauchs verwendet werden, bei denen keine Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bestehen. Neben moderner Software zur Energieoptimierung sollte hier vor allem auch auf moderne und energiesparende IT-Technik gesetzt werden.

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