Mittwoch, 25. August 2010

Social Media als wichtiger Bestandteil im Medienmix

Laut einer aktuellen Studie, bei der über 1.000 Mitarbeiter aus dem Kommunikationsbereich börsennotierter und nicht börsennotierter Unternehmen sowie von Behörden und Non-Profit-Organisationen befragt wurden, wird Social Media als immer wichtiger werdender Bestandteil des Marketing-Mix angesehen. Mehr und mehr Unternehmen nutzen Facebook, Youtube & Co, um mit ihren Kunden zu kommunizieren und Inhalte schnell an die gewünschte Zielgruppe zu vermitteln.

Als besonders wertvoll sahen 82 Prozent der Befragten vor allem die Schnelligkeit an, mit der Neuigkeiten über Social Media Anwendungen übermittelt werden können. Immerhin 46 % sehen in Social Media Plattformen großes Potenzial zur Verbesserung der Kundenbindung. Während Facebook bereits von 31 % der Umfrageteilnehmer genutzt wird und weitere 21 % demnächst ein Facebook-Profil erstellen möchten, wird Twitter von rund 25 % der befragten Unternehmen verwendet. Rund 20 Prozent der Unternehmen binden Social Media Elemente bereits auf ihren Firmenwebseiten ein.

Erwartungsgemäß liegt die Verwantwortung für Social Media Aktivitäten in einem Großteil der Unternehmen bei der PR-Abteilung. Doch die Social Media Tools werden hierbei nicht nur für klassisches Internet Marketing eingesetzt, sondern auch zur Kundenbindung verwendet. Somit nutzen beispielsweise einige Mobilfunkanbieter oder Energieversorger heute schon Twitter, um ihre Kunden bei Netzstörungen in Echtzeit auf dem Laufenden halten zu können. Dadurch können als Nebeneffekt auch viele Anrufe im Kundenservice vermieden werden, da sich die Kunden einfach selbst durch den Twitter-Account über den aktuellen Stand der Dinge informieren können.

Mittwoch, 18. August 2010

Datenschutz: Achtung bei Green IT-Programmen!

Der Stromverbrauch ist in vielen Unternehmen ein großer Kostenpunkt. Vor allem Firmen, die über eine groß angelegte IT-Infrastruktur verfügen, versuchen ihren Stromverbrauch zu senken. Mitunter wird hierbei auf spezielle Softwares gesetzt, die das Nutzerverhalten überwachen und anschließend den Rechner entsprechend optimieren, um den Stromverbrauch zu senken. An sich eine gute Methode. Doch hat die Sache einen Haken.

Denn hier ist Vorsicht geboten. In diesem Bereich wird auch der Datenschutz berührt. Schließlich können durch die Green IT Software auch Daten über die Arbeitstätigkeit der Mitarbeiter aufgezeichnet werden. Anhand der Aktiv- und Passivzeiten könnten Rückschlüsse auf die Mitarbeiterleistung gezogen werden. Hier ist es wichtig, dass die Daten nicht zu weit in die Privatsphäre des Mitarbeiters dringen und auch nicht vom Arbeitgeber missbraucht werden. Der Arbeitnehmerschutz hat hier natürlich Vorrang.

Bevor es zu Problemen bezüglich des Datenschutzes kommen kann, sollten besser gleich von Anfang an Technologien und Methoden zur Senkung des Energieverbrauchs verwendet werden, bei denen keine Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bestehen. Neben moderner Software zur Energieoptimierung sollte hier vor allem auch auf moderne und energiesparende IT-Technik gesetzt werden.

Mittwoch, 11. August 2010

Microsoft beseitigt kritische Sicherheitslücken

Dass auch der Computerriese Microsoft vor IT-Sicherheitsrisiken nicht gefeit ist und sehr wohl auch selbst Fehler macht, zeigen immer wieder die Patches und Updates, die Microsoft für seine Programme herausgibt. So wurden im Monat August neue Patches herausgegeben, mit denen nicht weniger als 35 Sicherheitslücken im Windows Betriebssystem behoben werden sollen. Die Sicherheitslücken betreffen Programme wie Word und Internet Explorer, aber ebenso auch SMB-Server, Windows Shell oder Silverlight. Besonders kritisch hinsichtlich des Sicherheitsaspekts stuft Microsoft Fehlerquellen in den Programmen Movie Maker und Microsoft Excel ein. Durch die Bereitstellung der Patches auf der Webseite von Microsoft sollen die Nutzer in die Lage versetzt werden, die Fehlerquellen und Sicherheitslücken zu beheben. Allerdings ist dazu ein manuelles Update durch die User selbst notwendig.

Mit dem Update wird auch eine neue Programmversion zur Beseitigung von Malware mitgeliefert. Außerdem sind nun auch zusätzliche Funktionen zur Erkennung und Entfernung von Malware integriert. Das Update kann für die Betriebssysteme Windows Vista, Windows XP Server 2008 und Windows 7 durchgeführt werden.

Die Tatsache, dass auch ein Konzern wie Microsoft Nachbesserungen bei seinen Programmen durchführen muss, zeigt, dass es immer und überall wichtig ist, den IT-Bereich im Unternehmen auch in Hinblick auf mögliche Sicherheitslücken zu überprüfen. Die laufende Betreuung durch IT-Spezialisten hilft, Schäden zu vermeiden. Außerdem kann durch moderne Firewall-Konzepte und Backup-Strategien ein hohes Maß an Sicherheit erzielt werden.

Mittwoch, 4. August 2010

Immer mehr Führungskräfte nutzen Social Media

Auch den Führungsriegen vieler Unternehmen etabliert sich Social Media mehr und mehr. Im Rahmen einer Umfrage des Personaldienstleisters Robert Half wurden 3.000 Führungskräfte aus dem Bereich Human Ressource hinsichtlich der Nutzung von Social Media Plattformen für geschäftliche Zwecke befragt. Das Ergebnis war überraschend! Immer mehr Führungskräfte akzeptieren Plattformen wie facebook oder Xing auch zur geschäftlichen Kommunikation und vor allem auch, um neue Mitarbeiter zu finden.

Immerhin rund 25 Prozent der Befragten gaben für die Plattformen positive Bewertungen ab, während 40 Prozent der Personalabteilungen die Social Media Profile ihrer Bewerber generell überprüfen.

Neuesten Umfrageergebnissen zufolge soll der Trend noch weiter gehen. Unternehmen richten ihren Fokus sowohl in Bezug auf Recruiting, als auch hinsichtlich Unternehmenswerbung vermehrt auf Social Media aus. Social Media Kampagnen bringen mehrere Vorteile mit sich. Im Vergleich zu klassischen Werbeformen ist der Return on Investment attraktiver, da die Onlinewerbung günstiger ist, aber auch die Zielgruppe kann besser selektiert und somit gezielter beworben werden. Social-Media-Elemente können heute durch moderne Softwares schon einfach in bestehende Webseiten eingepflegt werden und bieten eine weitestgehend automatisierte Verwaltung.