Dienstag, 29. Dezember 2009

ITworks! - Bytec Service Partner für Fujitsu Server, PCs und Notebooks


ITworks! erhält nach bestandener Zertifizierung den Status des Bytec Service Partners (mit Fujitsu Serviceautorisierung). Somit sind wir zertifiziert, Wartungs- und Supportaufgaben im Rahmen von Fujitsu Primergy Entry-Systemen zu realisieren.

Als Bytec Service Partner mit Fujitsu Serviceautorisierung sind wir zukünftig befugt Reparaturen an Fujitsu- und Fujitsu-Siemens-Geräten im Rahmen der Supportfälle bei unseren Kunden selbst durchzuführen.

Für die Zertifizierung mussten Schulung in den Bereichen PRIMERGY-Server bis zu 2 CPUs (CPSE - Certified PRIMERGY Support Engineer), ESPRIMO und CELSIUS (DCE - Deskbound Certified Engineer) und Notebooks (LCE - LIFEBOOK Certified Engineer) absolviert werden.
Zusammen mit der erfolgreichen Zertifizierung (inkl. originalem Fujitsu-Zertifikat) sind wir nun "Bytec-Partner mit Fujitsu Serviceautorisierung".

Donnerstag, 10. Dezember 2009

FlowFact-Schnittstelle für ITworks CMS Immoportale



ITworks CMS Immo ist das innovative Content-Management-System für Immobilienmakler aus unserer Abteilung Internetservices. Die erste Version des CMS wurde bereits vor zwei Jahren entwickelt und basierte damals schon auf dem Datenstandard OpenImmo (http://www.blogger.com/www.openimmo.de) Dieser Standard bietet die Grundlage für den Austausch von Immobilien-Objektdaten zwischen Ihrer Internetplattform und weiteren Immobilienportalen im Internet. (Immobilienscout24.de, Immonet.de, AtHome, etc).

Im IV. Quartal 2009 haben wir unser Content-Management-System ITworks CMS Immo erneuert und um wichtige Module ergänzt. Mit dem neuen System bieten wir Ihnen eine Schnittstelle zur Immobiliensoftware FlowFact eCRM. Pflegen Sie Ihre Immobilien-Objekte offline und laden Sie mit einem Klick Ihre Objekte in über 80 Immobilienportale inklusive Ihrer eigenen Homepage.

Wir informieren Sie gerne über die Schnittstelle zur Software und unser Content-Management-System ITworks CMS Immo. Treten Sie mit uns in Kontakt und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin.

Die Software FlowFact eCRM ist ein Produkt der Firma:

Produktlink: http://www.flowfact.de/eCRM

Eine Veröffentlichung zur Kooperation mit der FlowFact AG finden Sie im Downloadbereich auf unserer Homepage oder über den folgenden Link: ITworks!-Kooperation FlowFact

IT-Security - Nichts für IT-Futzies, sondern pure Chefsache!

Der Fortbestand und Erfolg eines Unternehmens hängt heutzutage in einem hohen Maße von der Sicherheit und Zuverlässigkeit moderner IT-Systeme ab.

Wenn ein Informatiker von Computersicherheit und Datensicherung spricht, hört ihm nur selten Jemand zu. Wenn man aber die Schlagworte Verfügbarkeit, Ausfallkosten und Risikomanagement wählt, weiss jeder Unternehmer sofort wie wichtig das Thema für ihn ist.

Der Absturz eines Büro-PCs ist nicht weiter tragisch. Fast Jeder von uns hat es bereits erlebt. Man startet den PC wieder neu und kann im besten Fall sofort weiterarbeiten.
Was aber, wenn der PC nicht wieder startet und es der unternehmensweite Datei-Server ist? Oder es ist zufällig genau der PC, auf dem die gesamte Buchhaltung oder andere geschäftskritische Daten gespeichert sind?
Haben Sie schon einmal versucht mehrere Stunden oder sogar einen Tag ohne diese Daten auszukommen? Ohne Internet? Ohne eMails?
Nicht selten kann ein solcher Ausfall die Produktivität mehrerer Mitarbeiter beeinträchtigen oder vollkommen zum Erliegen bringen. Bei längerem Ausfall oder bei nicht wiederherstellbaren Daten kann durchaus die Existenz eines Unternehmens ernsthaft gefährdet werden.

Aktuelle Studien belegen, dass in vielen deutschen Unternehmen zu sorglos mit dem Thema umgegangen wird. Häufig fehlt den Firmen bei Feuer, Stromausfall, Überspannungsschäden oder Häckerangriffen ein Notfallplan. In fast 50% der mittelständigen und kleineren Betrieben bestehen eklatante Sicherheitsmängel.

In vielen dieser Unternehmen würde ein Brand oder der Diebstahl der IT-Geräte das Unternehmen nachweislich so stark schädigen, dass sich die Firma nie wieder davon erholen würde.

Durch Studien ist belegt, dass Unternehmen, die durch eine Katastrophe wichtige Daten unwiderruflich verloren haben innerhalb der nächsten 2 Jahre Ihre Geschäftstätigkeit vollkommen aufgeben mussten.

Es rechnet sich, im Vorfeld ein Standard-Sicherheitsniveau aufzubauen und Firmendaten sowohl gegen Angriffe durch Viren und Trojaner als auch gegen Hardwarefehler und menschliche Fehlerquellen zu schützen.
Nur eine umfassende und ganzheitliche Sicherheitsstrategie kann Firmen vor größeren Datenverlusten schützen und auch im Notfall für Klarheit und einen geregelten Ablauf sorgen.

Das Thema IT-Security ist Chefsache, und sollte von keinem Unternehmer blind auf andere Mitarbeiter deligiert werden. Überzeugen Sie sich regelmäßig von der Sicherheit Ihres Systems. Sorgen Sie heute vor, damit man sich nicht morgen um Sie sorgen muss.

Als Kaufmann sind SIE gesetzlich dazu verpflichtet, eine Sorgfaltspflicht bezüglich Ihrer Tätigkeit zu wahren. (§ 43 Abs. 1 GmbHG; §91 Abs. 2 AktG) Dazu gehört unter anderem die Pflicht zur regelmäßigen Datensicherung bzw. zu einem angemessenen Risikomanagement. SIE müssen alles Notwendige zum Schutz des Betriebsablaufes tun, ansonsten können Sie bestraft und für die Schäden haftbar gemacht werden.

Und wie bei Allem gilt auch hier: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“!


Autor:
Kim Weinand
Referent für Informationstechnologie,
Verbandsgeprüfter und anerkannter EDV-Sachverständiger

http://www.ITworks.info

Managerhaftung - Rechtliche Aspekte im Bereich der Informationstechnologie


Immer mehr Unternehmererkennen das enorme potenzial moderner Kommunikationsmittel. Der PC ist schon längst keine „bessere Schreibmaschine“ mehr. Unternehmensweite Terminverwaltung, Warenwirtschaft, Customer Relationship, Dokumentenmanagement Lagerverwaltung, Kassensystem, Internetrecherche und weitere Schlagworte prägen die heutige IT-Infrastruktur. In vielen Betrieben ist ein Arbeitsalltag ohne Computer nicht mehr vorstellbar.

Für jeden Unternehmer ist daher wichtig zu wissen, unter welchen rechtlichen Gesichtspunkten er gesetzlich zur IT-Sicherheit verpflichtet ist und wo das Gefährdungspotenzial liegt. Für IT-Sicherheit rechtlich verantwortlich ist stets die Unternehmensleitung.

Grundsätzlich setzt man sich mit zunehmender Komplexität einer größeren Bedrohung aus. Wer beispielsweise seinen Mitarbeitern einen Zugang zum Internet bereitstellt, sollte auch die damit verbundenen Risiken kennen und bewerten können. Mit dem Zugang zum Internet erhalten Viren, Trojaner und andere Schadprogramme Zugriff auf das Firmennetzwerk. Spam-eMails bringen nicht nur ungewollte Werbeangebote sondern verursachen durch den Filteraufwand Kosten, die man mit entsprechender Software minimieren kann.
Wenn Mitarbeiter nicht lizenzierte Software aus dem Internet herunterladen und installieren, stellt das eine Urheberrechtsverletzung dar und kann eine Haftung des Unternehmers zur Folge haben. Das gleiche gilt für den Download von Musik- und Videodaten aus dem Internet, wenn durch den Download die Urheberrechte verletzt werden. Hier sollte man als Verantwortlicher frühzeitig eine Unterweisung der Mitarbeiter durchführen.

Auch die Übermittlung von personenbezogenen Daten, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen kann eine Gefahr darstellen, wenn die Nachricht unverschlüsselt versendet wird und ein unbefugter Dritter mitliest oder weil ein Mitarbeiter gezielt Informationen verraten möchte.
Verantwortliche, die personenbezogene Daten ohne die entsprechende Einwilligung des Betroffenen oder ohne Berufung auf eine gesetzliche Ermächtigungsgrundlage prozessieren, können mit einem Bußgeld bis 250.000,- EURO bestraft werden.


Unternehmen die Jugendliche beschäftigen und diesen Zugang zum Internet geben, müssen sicherstellen, dass kein Zugang zu jugendgefährdenden Inhalten möglich ist. Im Falle des Verstoßes drohen dem Verantwortlichen Bußgeld sowie strafrechtliche Verfolgung.

Wenn in einem Unternehmen die notwendigen Sicherheitsstrukturen nicht oder nur unzureichend implementiert wurden, so riskiert der Verantwortliche die Haftung des Unternehmens und seiner eigenen Person. Wer fahrlässig Sicherheitsmaßnahmen unterlässt, verletzt damit die im Geschäftsverkehr einem ordentlichen Geschäftsmann obliegende Sorgfaltspflicht.

Prüfen Sie daher als Unternehmer welche rechtlichen Pflichten Sie bei der Nutzung Ihrer IT zu beachten haben. Denn auch hier gilt Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.


Autor:
Kim Weinand
Referent für Informationstechnologie,
Verbandsgeprüfter und anerkannter EDV-Sachverständiger

http://www.ITworks.info

Vorsicht Abmahnfalle - Pflichtangaben auf eMail-Geschäftsbriefen

Wenn Sie Teile ihrer Korrespondenz per eMail versenden, müssen Sie seit Anfang des Jahres eine neue Rechtslage beachten.

Mit dem „Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister“ (EHUG) hat der Gesetzgeber einige Paragrafen zur Informationspflicht auf Geschäftsbriefen geändert. Dies sind § 37a Absatz 1 Satz 1 und § 125a Absatz 1 Satz 1 Handelsgesetzbuch (HGB), § 35a Absatz 1 Satz 1 Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und § 80 Absatz 1 Satz 1 Aktiengesetz (AktG).

Die Pflichtangaben, die ein Kaufmann (bzgl. der Rechtsform seines Unternehmens) bislang nur auf gedruckten Papier machen musste, sind nunmehr Pflicht für Geschäftsbriefe JEDWEDER FORM.

Betroffen von diesen Änderungen ist der externe Geschäftsverkehr. Sollten Sie also Rechnungen, Angebote, Auftrags- und Anfragebestätigungen, Bestell- oder Lieferscheine sowie Quittungen per eMail versenden, sind Sie an diese neue Rechtslage gebunden.
Das Gleiche gilt auch für die geschäftliche Korrespondenz per Fax

Die Angaben müssen deutlich auf dem Geschäftsbrief lesbar sein. Eine an die eMail angehängte elektronische Visitenkarte genügt den Anforderungen daher nicht.

Jeder Kaufmann hat die Vorgaben entsprechend der Rechtsform seiner Firma umzusetzen. Die neuen Informationspflichten gelten daher nicht für alle Unternehmen und Personengruppen.

Fällt Ihr Unternehmen nicht unter die Regelungen des HGB, des GmbHG, des AktG oder des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes (PartGG), gelten die neuen Informationspflichten nicht für Ihr Unternehmen.

Die gesetzliche Änderung nimmt keinen Bezug auf Kleingewerbetreibende, die nicht mit einer Firma im Handelsregister eingetragen sind. Dem Kleingewerbe werden auch die gewerblichen Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) zugeordnet. Die Pflichtangaben für Geschäftsbriefe regelt hier § 15 b Gewerbeordnung (GewO), eine entsprechende Änderung ist nicht erfolgt. Es erscheint aber ratsam, dass auch im kleingewerblichen Bereich Pflichtangaben in geschäftlichen eMails, Telefaxen usw. gemacht werden.

Es ist nahe liegend, dass sich eine unterschiedliche Behandlung von Geschäftsbriefen Handels- bzw. Kleingewerbetreibender nicht durchsetzen wird. Im kleingewerblichen Bereich könnten fehlende Pflichtangaben als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Sollte Ihr Unternehmen von den Gesetzesänderungen betroffen sein, tun Sie gut daran die Pflichtangaben in Ihre elektronische Korrespondenz einzufügen.

Bei Nichtbeachtung drohen Abmahnungen wegen unlauteren Wettbewerbs. Des Weiteren könnten Zwangsgelder (z. B. bei einer GmbH von bis zu 5000,- €) eingefordert werden.


Autor:
Kim Weinand
Referent für Informationstechnologie,
Verbandsgeprüfter und anerkannter EDV-Sachverständiger

http://www.ITworks.info