Freitag, 28. Juni 2013

Google gewährt kein Recht auf Vergessen und wie man damit umgehen kann

Wer im Internet etwas online stellt, aber auch über wen im Internet berichtet wird, der hat nur wenige Möglichkeiten, diese Informationen jemals wieder aus dem Web zu löschen. Nicht umsonst heißt es „das Internet vergisst nie“. Wenngleich die Sensibilisierung für Daten, die online gestellt werden, seit dem PRISM-Skandal wieder etwas höher liegen dürfte, zeigt ein aktuelles Beispiel, dass man nicht immer beeinflussen kann, mit welchen Daten man im Internet aufscheint.

Ein spanischer Bürger hat sich zuletzt bei Google darüber beschwert, dass ein 15 Jahre alter Eintrag über die Versteigerung seines Hauses noch heute aufscheint, wenn man seinen Namen googelt. Der empörte Spanier wollte auch gerichtlich dagegen vorgehen. Die Klage wurde jedoch vom EuGh abgewiesen. Das höchste EU-Gericht war der Meinung, dass Google kein Recht auf Vergessen gewähren müssten, da die Suchmaschine sonst in öffentliche Informationen eingreifen würde.

Je nach Fall besteht eine Möglichkeit, mit Fällen wie diesen umzugehen, darin, die Publikationsstelle direkt zu bitten, den Eintrag zu löschen. Sollte dies nicht funktionieren, bleibt, falls die Empörung über die Information wirklich groß sein sollte, noch immer SEO. Durch Suchmaschinenoptimierung für ein bestimmtes Keyword lassen sich die ungewünschten Einträge auf die hinteren Seiten bei Google verfrachten, wo sie wohl kaum jemand aufstöbern würde.

Vorgemacht hat dies beispielsweise bereits die Schauspielerin Eva Mendes. Ein erotisches Privatfilmchen mit ihr (Sex Tape), das von ihr im Netz aufgetaucht war, war ihr und ihrem Management selbstverständlich ein Dorn im Auge. Kurzerhand nahm man die Sache mit Humor und produzierte ein S.EX Tape, in dem Eva Mendes mit Klebeband (Englisch: Tape) in Verbindung gebracht wurde. Das Video erreichte viralen Kultstatus und erschien fortan anstatt des eigentlichen Videos auf den ersten Seiten bei Google. Auch der verärgerte Spanier hätte wohl gut daran getan, sein Geld in eine SEO-Kampagne zu stecken, anstatt in ein Gerichtsverfahren.

Freitag, 21. Juni 2013

Erweiterte AdWords-Kampagnen konvertieren besser mit Zusatz-Sitelinks

Seit der Einführung der Erweiterten Kampagnen beim Werbeprogramm Google AdWords hat sich viel geändert. Mit Juli sollen die Erweiterten Kampagnen zum Standard bei Google werden. Alle Werbetreibenden, die AdWords nutzen, haben somit Zugriff zu den neuen Werbemöglichkeiten, durch die sich die Anzeigen interaktiver und interessanter gestalten lassen.

Eine Methode der Anzeigengestaltung, die bereits unter Beweis gestellt hat, sehr gut zu konvertieren, stellen zusätzliche Sitelinks dar. Der AdWords-Nutzer hat damit die Möglichkeit, zusätzliche Links zu bestimmten Unterseiten in die Anzeige einzubauen. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn unterschiedliche Unterkategorien zu einem Suchbegriff angeboten werden und der Nutzer möglichst schnell zum für ihn interessanten Content dirigiert werden soll.

Vor allem durch die Tatsache, dass die zusätzlichen Sitelinks bisher nur von wenigen Unternehmen genutzt werden, führt zu einer guten Konversionsrate. Denn die jeweiligen Anzeigen sind dadurch deutlich auffälliger. Außerdem werden damit mehr Informationen transportiert, was den Nutzer und potenziellen Kunden auf der Seite erwartet.

Zusätzliche Sitelinks lassen sich über die Erweiterten Kampagneneinstellungen leicht einpflegen. Zu bedenken ist jedoch, welche Unterseiten dabei tatsächlich gewählt werden. Für einen Gebrauchtwagenhändler kann es sinnvoll sein, direkte Links zu Gebrauchten unter € 5.000,-- oder Jungen Gebrauchten zu integrieren. Ein Restaurant kann Links zur Foto-Galerie oder aber auch zur aktuellen Mittags-Speisekarte einpflegen.

Es gilt zu beachten, was den Nutzer interessiert und wonach er sucht. Durch die direkte Verlinkung muss nicht lange gesucht werden, sondern der User kann direkt auf den gewünschten Inhalt zugreifen.



Freitag, 14. Juni 2013

Webseiten mit guter Mobile-Website bald im Vorteil

Wer schon immer seinen Ärger damit hatte, vom Smartphone aus, langsam aufbauend Webseiten anzusurfen, wird erfreut über die neue Zielsetzung von Google sein. Wahrscheinlich ist es nicht zuletzt durch Googles Android-Ambitionen zu begründen, dass der Suchmaschinen-Gigant sein Augenmerk mehr und mehr auf mobile Internetnutzung legt. Demnächst soll auch das Webseiten-Ranking von der jeweiligen Gestaltung mobiler Webseiten abhängig sein.

Schon bald könnte Google die Darstellung mobiler Webseiten auch in die Ermittlung des Rankings mit einbeziehen. Webseiten, die über keine ausreichend optimierte mobile Version verfügen, könnten somit schon bald das Nachsehen haben. Hingegen sind Webseiten mit einer guten mobilen Webseite, die sich auf Smartphone und Tablet rasch und einfach öffnen und navigieren lässt, im Vorteil.

Vor allem Webseitenbetreiber, die Videos auf Flash-Basis auf ihrer Webseite anbieten, sollten sich diese Darstellungsform gut überlegen. Denn auf den meisten neueren Smartphones lässt sich dieses Format nicht darstellen. Die Folge ist eine drohende Ranking-Abwertung, da Google erkennt, dass die Webseite nicht für die Nutzung mit Smartphones optimiert ist.


Ob nun speziell für die SEO optimiert oder nicht, werden mobile Webseiten künftig in jedem Fall an Bedeutung gewinnen. Denn Tatsache ist, die Anzahl mobiler Internetnutzer wird jeden Tag größer. 

Freitag, 7. Juni 2013

Image Extensions: Bilder in Google AdWords

Bilder werden vom menschlichen Verstand schneller wahrgenommen als Worte. Dies ist schon durch die Menschheitsgeschichte begründet, wo Menschen die meiste Zeit gezwungen waren, in Bildern zu denken und erst viel später die Sprache Einzug in die frühe Gesellschaft hielt, geschweige denn die Schrift.

So überrascht es nicht, dass Google bei seinem Werbeprogramm AdWords nun auch darüber nachdenkt, Werbetreibenden die Möglichkeit zu bieten, auch Bilder in ihre Kampagnen einzufügen. Mit Image Extensions soll dies möglich werden. Die Bilder sollen zusätzlich zum Text in der Anzeige ausgeliefert werden. Die Werbetreibenden können sich dadurch eine erhöhte Aufmerksamkeit versprechen.

Fraglich bleibt selbstverständlich, wie sich die Einführung von Bildern auf die Conversion auswirken wird. Was Google sicherlich bei der Aktion im Hinterkopf hat, ist eine Erhöhung der Klicks auf Anzeigen. Denn Bilder verleiten deutlich stärker zum Klicken auf eine Anzeige als reiner Text. Was für Google höhere Einnahmen dank einer größeren Klickanzahl in Aussicht stellt, muss für Werbetreibende aber nicht unbedingt eine Traumlösung darstellen.

Noch bleibt abzuwarten, ob die Integration von Bildern auch das Potenzial in sich birgt, für qualitative Klicks zu sorgen und nicht nur für eine quantitative Vermehrung der Klicks auf die Webseite verantwortlich ist. Auch hier wird die Relevanz der Bilder eine große, vielleicht sogar noch bedeutendere Rolle spielen. Es ist anzunehmen, dass Google auch die Relevanz der Bilder zur Sucheingabe in die Ermittlung der Anzeigenposition und der CPC mit einbezieht. Viel entscheidender jedoch wird die Relevanz sein, die der Suchende und potenzielle Kunde selbst den Bildern beimisst.





Freitag, 31. Mai 2013

Warum Website-Content für Google AdWords relevant ist

Zahlreiche Webseitenbetreiber, die das Pay-per-Click-Werbeprogramm Google AdWords für sich entdeckt haben, vertrauen darauf, dass sie nur die passenden Keywords für ihre Kampagne finden müssten und der Rest anschließend wie von alleine läuft. Tatsächlich kann Google AdWords dazu beitragen, Flautezeiten zu beenden und ohne lange Anlaufzeit neue Kunden zu gewinnen. Dies soll aber nicht heißen, dass es nicht auch hier noch Optimierungsmöglichkeiten gäbe.

Denn nicht nur Keywords, das Budget für die Kampagne und die Anzeigentexte entscheiden über Erfolg oder Misserfolg bei AdWords-Werbung, sondern ebenso auch der Content auf der Webseite. Denn ähnlich wie bei Suchergebnissen gibt es auch bei AdWords-Anzeigen eine Art Ranking nach Relevanz.

Content beeinflusst CPC

Google prüft also, wie relevant die jeweiligen Zielseiten der AdWords-Kampagnen für die Sucheingabe des Nutzers sind und reiht die Werbeanzeigen dementsprechend. Auch die Kosten pro Klick werden davon beeinflusst. Je höher die Relevanz für den Nutzer, desto niedriger die Kosten für die Werbeanzeige. Werbetreibende tun daher gut daran, die Relevanz des Contents auf der Zielseite zu erhöhen.

Passender Content unterstützt die Konversions-Rate

Doch nicht Werbeausgaben lassen sich durch passenden Content auf der Webseite reduzieren. Gleichzeitig führt die Content-Optimierung auch dazu, dass die Konversionsrate gesteigert wird, also mehr Besucher der Webseite tatsächlich auch zu Kunden werden. Denn wer über eine AdWords-Anzeige weiter geleitet wird, will auf der Zielseite auch relevante Informationen finden. Ist dies der Fall, erhöht sich die Chance, dass daraus auch tatsächlich ein Kaufabschluss erfolgt. 

Freitag, 24. Mai 2013

Keyword Planner löst Traffic Estimator und Keyword Tool ab


Im Sommer dieses Jahres möchte Google ein neues Tool einführen. Den Keyword Planner. Außerdem sollen die Tools Traffic Estimator und das Keyword Toole bald nicht mehr zur Verfügung stehen. Denn der Keyword Planner soll die Funktionen dieser beiden SEO-Werkzeuge in sich vereinen.

Mit dem Keyword Planner soll es in Zukunft möglich sein, einerseits die richtigen Schlüsselwörter für SEO-Kampagnen auszuwählen, aber auch die voraussichtliche Dynamik der jeweiligen Keywords bzw. der Kampagne gleich mit auszuwerten.

Regionale Auswertung erlaubt

Eine Zusatzfunktion, auf die viele schon lange gewartet haben dürften, besteht darin, dass Keyword künftig auch nach Regionen eingeschränkt ausgewertet werden können. Der Keyword Planner ermöglicht es somit, die Performance bestimmter Begriffe in bestimmten Regionen zu schätzen. Diese Recherchevariante eignet sich somit besonders gut für Werbetreibende, die nur regional tätig sind. Bisher war die Auswertung nur auf globaler oder Länderebene möglich.

Auch lässt sich die Dynamik von ganzen Keyword-Listen gleichzeitig auswerten, was bei der Kampagnenerstellung viel Zeit ersparen dürfte. Der Keyword Planner bietet somit eine Zeit sparende Möglichkeit für Webseitenbetreiber bzw. wertvolle Zusatzinfos für Personen, die den Traffic Estimator bisher vielleicht gar nicht genutzt haben. 

Keyword Planner löst Traffic Estimator und Keyword Tool ab


Im Sommer dieses Jahres möchte Google ein neues Tool einführen. Den Keyword Planner. Außerdem sollen die Tools Traffic Estimator und das Keyword Toole bald nicht mehr zur Verfügung stehen. Denn der Keyword Planner soll die Funktionen dieser beiden SEO-Werkzeuge in sich vereinen.

Mit dem Keyword Planner soll es in Zukunft möglich sein, einerseits die richtigen Schlüsselwörter für SEO-Kampagnen auszuwählen, aber auch die voraussichtliche Dynamik der jeweiligen Keywords bzw. der Kampagne gleich mit auszuwerten.

Regionale Auswertung erlaubt

Eine Zusatzfunktion, auf die viele schon lange gewartet haben dürften, besteht darin, dass Keyword künftig auch nach Regionen eingeschränkt ausgewertet werden können. Der Keyword Planner ermöglicht es somit, die Performance bestimmter Begriffe in bestimmten Regionen zu schätzen. Diese Recherchevariante eignet sich somit besonders gut für Werbetreibende, die nur regional tätig sind. Bisher war die Auswertung nur auf globaler oder Länderebene möglich.

Auch lässt sich die Dynamik von ganzen Keyword-Listen gleichzeitig auswerten, was bei der Kampagnenerstellung viel Zeit ersparen dürfte. Der Keyword Planner bietet somit eine Zeit sparende Möglichkeit für Webseitenbetreiber bzw. wertvolle Zusatzinfos für Personen, die den Traffic Estimator bisher vielleicht gar nicht genutzt haben.